ÖVP Initiative „Graz gegen Kinderarmut“ als spätes Eingeständnis verfehlter Corona-Politik

AK-Studie bestätigt verstärkte psychische Belastung bei Schulkindern und explodierende Kosten durch Distance Learning

 

In der von der Arbeiterkammer veröffentlichten aktuellen Studie zu den Schulkosten wurden die verheerenden Auswirkungen der von der türkis-grünen Bundesregierung auferlegten Zwangsmaßnahmen auf Schulkinder offensichtlich.

 

So hat sich laut Studie zwischen Oktober 2020 und Februar 2021 bei 14 Prozent der befragten Familien die psychische Gesundheit der Kinder verschlechtert. Die Mehrheit der Eltern beklagt die Antriebslosigkeit der Kinder, fast die Hälfte spricht von Niedergeschlagenheit und knapp ein Drittel der Eltern haben über Schlafprobleme und Kopfschmerzen ihrer Kinder berichtet. Bei 25 Prozent der Kinder wurden Angstzustände festgestellt und fast zwei Drittel der Eltern in der Steiermark und Kärnten waren durch die Lockdowns und das Distance Learning selbst sehr oder ziemlich gestresst. Dazu kamen noch im Schnitt 458 Euro an Mehrkosten pro Kind für die Eltern, um den Kindern eine Teilnahme am Fernunterricht zu ermöglichen.

 

Für FPÖ-Klubobmann Sippel sind diese neuesten Zahlen alarmierend und entlarvend zugleich. „Seit dem die ersten Zwangsmaßnahmen der türkis-grünen Bundesregierung zur Eindämmung des Corona-Virus beschlossen wurden, haben wir vor den Folgen gewarnt. Gegen die Zwangsisolation, das Abdrehen der meisten Wirtschaftsbereiche mit den schweren finanziellen Folgen für die Dienstnehmer sowie die zusätzliche psychische Belastung von Erwachsenen und Kindern waren Themen unserer Initiativen im Gemeinderat. In der letzten Gemeinderatssitzung vor der Wahl haben wir gegen die Spaltung der Gesellschaft durch eine FFP2-Maskenpflicht für Ungeimpfte protestiert. Wie immer wurde unser Dringlicher Antrag von ÖVP, SPÖ, Grüne und NEOS abgewiesen. Wenn jetzt ÖVP-Sozialstadtrat Kurt Hohensinner verstärkt Maßnahmen gegen die Kinderarmut in Graz aufgrund der Corona-Maßnahmen ankündigen will, hat er dieses Problem mit seiner gesamten Nagl-ÖVP auch in Bezug auf Graz, mit zu verantworten. Die ÖVP agiert hier wiederholt unehrlich indem sie zuerst diese Zwangsmaßnahmen mitträgt und sich dann beschwert, dass in Österreich jedes 5. Kind laut Statistik Austria armutsgefährdet ist “, so Sippel abschließend.

 

Rückfragehinweis:
FPÖ Gemeinderatsklub
Tel.: 0316/872-2140