Mehr Sicherheit im Grazer Nachtleben

Mit der „Aktion Sicheres Nachtleben“ setzen Bürgermeistersstellvertreter Mario Eustacchio und FP-Sicherheitssprecher Armin Sippel ein weiteres sicherheitspolitisches Ausrufezeichen für Graz .

Graz zeichnet sich als Studentenstadt mit einer Fülle an Lokalen, lebendiger Klubkultur, Diskotheken und jeder Menge Veranstaltungslokale durch ein vielfältiges Nachtleben aus. In der heutigen Pressekonferenz „Aktion Sicher Nachtleben“ wurde von einem hochkarätigen Personenkreis ein neues Konzept für mehr Sicherheit in Nachtlokalen vorgestellt. „Mit der Ordnungswache, dem Heimwegtelefon sowie der Etablierung des Erhebungsdienstes wurden in Graz nennenswerte Akzente im Sicherheitsbereich gesetzt

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. Die Aktion Sicheres Nachtleben reiht sich in diese Erfolgsserie der Grazer Sicherheitspolitik ein und macht künftig das Grazer Nachtleben noch sicherer“, freut sich Sicherheitsstadtrat und Bürgermeisterstellvertreter Mario Eustacchio über die neue Grazer Sicherheitsinitiative .

Ein trauriger Anlassfall vor rund einem Jahr gab die Initialzündung dazu, ein solches nachhaltiges Konzept für mehr Sicherheit zu etablieren. Der Sänger und Entertainer Johannnes Lafer schilderte seine persönlichen Erfahrungen als Vater, nachdem sein Sohn vor knapp einem Jahr in einem Grazer Nachtlokal zusammengeschlagen und schwer verletzt wurde: „Als betroffener Vater begrüße ich diesen Schritt in Richtung mehr Sicherheit im Grazer Nachleben.

Mit Gastronom und VP-GR Michael Schunko nahmen auch weitere prominente Lokalbetreiber, wie Wolfgang Nusshold („Monkeys“, „Kottulinsky“), Martin Fritz (Bollwerk Group) und Philipp Haiges („Thalia“) sowie der Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter am Podium Platz. Sie alle sind sich einig: „Die neue Initiative der Stadt Graz ist ein weiterer Schritt in Richtung Prävention und Sensibilisierung im Bereich der Sicherheit“, unterstützt ÖVP-Gemeinderat und Gastronom Michael Schunko die Aktion Sicheres Nachtleben. Unternehmer und Lokalbetreiber Wolfgang Nusshold zeigt sich über das Mehr an Sicherheit in seinen Klubs zufrieden: „In meinen Lokalen hat sich die Einführung des Registrierungssystems ID-Jack sehr bewährt. Wir bekommen laufend positive Rückmeldung von unseren Gästen.“ Und Stadtpolizeikommandant Bgdr. Kurt Kemeter bestätigt: „Ein effizientes Sicherheitskonzept in Nachtlokalen stellt auch einen Vorteil für die einschreitende Polizei dar.“

KO Armin Sippel präsentierte das neue Konzept, welches auf drei Säulen beruht:

Erste Säule – Auszeichnung „Sicheres Nachtlokal“ für alle teilnehmenden Betriebe: Die Auszeichnung ist an einige Auflagen gebunden, die von einer Kommission festgelegt, überprüft und bewertet werden

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. Diese können sein:

  • Einführung des Registrierungsprogramm „idJack“ oder Ähnliches
  • Sicherheitsdienst (geschultes und qualifiziertes Personal)
  • Erfüllung aller behördlichen Auflagen (feuerpolizeiliche Unbedenklichkeit, Betriebsstättengenehmigung)
  • Videoüberwachung
  • Kooperation mit Polizei/polizeiliche Bewertung
  • Freiwillige sicherheitsrelevante Features (günstigstes Getränk muss alkoholfrei sein, Defibrillator, „Ist Luisa da?“ etc.) fließen mit ein

Über die Verleihung der Auszeichnung entscheidet eine Bewertungskommission, bestehend aus Sicherheitsstadtrat, Vertreter von Polizei, Feuerpolizei, Bau- und Anlagenbehörde, Sicherheitsmanagement sowie aus der Abteilung für Kommunikation, der Abteilung für Wirtschaft und Tourismus und der Wirtschaftskammer. Es obliegt selbstverständlich der Kommission, Auszeichnung ggf. wieder abzuerkennen.

Zweite Säule – Förderung und Mehrwert für teilnehmende Lokale

„Sichere Nachtlokale“, die dieses neue Sicherheitskonzept einführen, werden als solche gelistet und beworben. Die Abteilung für Kommunikation erarbeitet eine Werbelinie, um diese sicheren Lokale auf sämtlichen städtischen Plattformen zu bewerben (BIG, Werbeflächen, Screens der Holding Graz Linien etc.). In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Wirtschaft und Tourismus sowie der WKO wird eine branchenbezogene Bewerbung der ausgezeichneten Lokale sichergestellt (z.B. Auflage von Infobroschüren in Hotels, die den Gästen explizit die sicheren Nachtlokale empfehlen. Taxifahrer, die darauf hinweisen etc.).

Die Stadt Graz unterstützt die interessierten Lokalbetreiber mit einem Investitionsbonus von bis zu 3.000.-, Euro, wenn diese in ihrem Betrieb/Lokal ein Sicherheitskonzept, entsprechend den angeführten Kriterien umsetzen.

Dritte Säule – Vorteile für die Allgemeinheit

  • Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Gäste – für viele Besucher ein wesentlicher Punkt, um sich beim Fortgehen auch wohl zu fühlen
  • Eltern müssen sich weniger Sorgen machen – sorgt für ein besseres Gefühl bei Erziehungsberechtigten, wenn Sprösslinge in sicheren Lokalen fortgehen
  • Rückgang der Kriminalität (Diebstahl, Übergriffe, Körperverletzung) – damit verbunden kommt es auch zu weniger Polizeieinsätzen und Anzeigen
  • Möglichkeit der Sanktionierung bis hin zur Sperrung von Tätern – wirkt durchaus präventiv und führt zu Disziplinierung
  • Ende des Sperrstunden-Dilemmas
  • Mehr Lebensqualität für Anrainer – auch in Hinblick auf das allgemeine Rauchverbot
  • Zudem wirkt sich diese Aktion positiv auf das Ansehen von Graz als sichere Stadt aus – ein Qualitätsmerkmal das Graz österreichweit hervorhebt

Von der Aktion Sicheres Nachtleben profitieren alle Beteiligten – Lokalbetreiber, Gäste, Sicherheitsbehörden und Anrainer!“, zeigt Initiator der Aktion und Sicherheitssprecher Armin Sippel die Vorteile für alle Beteiligten auf.

Weitere Informationen unter: graz.at/sicheresnachtleben

Rückfragehinweis:

FPÖ Gemeinderatsklub
Tel.: 0316/872-2140
Mobil: 0664/60 872 2140