Krawallnacht in Graz: Wieder für Recht und Ordnung sorgen

Wer sich nicht benehmen kann, hat Aufenthaltsrecht verwirkt

In der Nacht zum Sonntag kam es laut Landespolizeidirektion Steiermark unabhängig voneinander zu zwei Ausschreitungen gegenüber der Polizei. Eine Eskalation spielte sich Auf der Tändelwiese gegen Mitternacht ab, die andere fand in den frühen Morgenstunden im Bezirk Jakomini statt und fällt besonders ins Auge. Wie die Polizei berichtet, hielten sich beim Eintreffen der Streifen ca. hundert Personen vor einem Lokal in der Keesgasse auf und verhielten sich äußerst aggressiv gegenüber den Polizisten. Während der Sachverhaltsaufnahme kam es durch etwa vierzig bis fünfzig Personen zu Ausschreitungen und laufenden Störungen der Amtshandlung. Letztlich mussten alle in Graz verfügbaren Polizeistreifen zu diesem Einsatz ausrücken. Die bedrohliche Lage konnte nur durch Androhung von Waffengebrauch unter Kontrolle gebracht werden.

Augenscheinlich an diesem erschreckenden Vorfall ist die Tatsache, dass es sich bei den Unruhestiftern um Personen der Dominikanischen Republik und afrikanischer Herkunft handelte. Dies zeigt einmal mehr, dass auch Graz zunehmend mit importierter Gewalt konfrontiert ist. Auch wenn für die Vertreter von ÖVP, KPÖ, Grüne und SPÖ zurzeit andere Themen im Vordergrund stehen, darf nach so einer Eskalation nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden. Hier besteht akuter Handlungsbedarf. Der Freiheitliche Gemeinderatsklub und Klubobmann Sippel fordern deshalb die Verantwortlichen auf allen Ebenen auf das Thema Ausländerkriminalität endlich ernst zu nehmen. Bürgermeister Nagl, der sich zuletzt vor allem um Wohlfühlthemen bemüht hat, ist nun gefordert, gemeinsam mit seinem türkisen Parteikollegen Innenminister Nehammer wieder für Ordnung zu sorgen. Krawalle dieser Art, wo sich an die hundert Personen gegen die Polizei zusammenschließen, dürfen nicht als Kavaliersdelikte durchgehen und erfordern hartes Durchgreifen. Wer sich nicht benehmen kann und keine österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, für den muss es heißen: „Ab nach Hause!“

Der Polizei gilt ein großer Dank für ihren Einsatz und jenen, die in der Nacht verletzt wurden, eine baldige Genesung.

Rückfragehinweis:
FPÖ Gemeinderatsklub
Tel.: 0316/872-2140