Kaufhaus Brühl vor dem Ende: Onlinehandel und die fehlende Erreichbarkeit der Innenstadt sind Gift für den Handel.

Graz erlebt die bitteren Folgen einer desaströsen türkis-grünen Corona- und Standortpolitik

Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern hat sich die österreichische Bundesregierung dazu entschlossen, zur Bekämpfung des Coronavirus auch den Handel über viele Wochen dicht zu machen. Ein schwerer Fehler, wie sich nun immer mehr herausstellt. Viele, vor allem jüngere Konsumenten haben sich in dieser Zeit sukzessive an den vermeintlich bequemen Onlinehandel gewöhnt und ihr Kaufverhalten entsprechend verändert. Auch das Masken-Wirrwarr und die lange Unklarheit über mögliche Zugangsbeschränkungen (3G) auch im Handel, sorgen weiter für Zurückhaltung bei den Käufern.

Hinzu kommt eine mittlerweile auch von der Grazer ÖVP unterstützte autofeindliche Grundhaltung in der „Automobilhauptstadt“ Graz. Das ständige Geschwurbel von autofreien Innenstädten und die tatsächliche Reduktion von immer mehr Stellplätzen gemeinsam mit KPÖ und Grünen vertreiben die Konsumenten.

Die Aussagen von Kastner&Öhler Chef Martin Wäg und von Innenstadt Geschäftsmann Günter Schröttner (Pilatus) in Interviews mit der Kleinen Zeitung sind echte Alarmsignale in Richtung Politik:  Die erzwungene Verkehrsberuhigung und das mittlerweile vorherrschende Image „da kann man nicht hereinfahren“ schaden dem Innenstadtstandort enorm.

Für FP-Klubobmann Armin Sippel ist klar: „Hier muss die Politik augenblicklich entgegensteuern. Die Idee nach einem Parkleitsystem in der Innenstadt wurde bereits vor zwei Monaten von der FPÖ im Gemeinderat eingebracht und sogar einstimmig angenommen. Die Umsetzung muss jetzt allerdings beschleunigt werden.“

Aus Sicht der Freiheitlichen braucht es ein umfassendes Maßnahmenpaket, um die Innenstadt am Leben zu erhalten. Die Ideen dazu sind vernünftig und vielfältig und reichen von mehr Grün in den Gassen zur Attraktivierung, über Rabattaktionen bei Tiefgargenplätzen bis hin zu Überlegungen etwas gegen die überteuerten Mieten der Immobilienbesitzer zu tun. Letztlich braucht es aber ein ehrliches Bekenntnis zur Innenstadt und die Einsicht, dass wir mit einer ideologisch motivierten „Auto Raus-Politik“ über kurz oder lang den Innenstadthandel zu Grabe tragen. Hier ist vor allem Innenstadtkaufmann und Bürgermeister Nagl mit seiner ÖVP gefordert.

Rückfragehinweis:
FPÖ Gemeinderatsklub
Tel.: 0316/872-2140