Grazer Parks nicht wieder den Dealern überlassen

FPÖ-Graz warnt: Schutzzone im Stadtpark, Volksgarten und Metahofpark sofort wieder einführen!

 

Wie jetzt bekannt wurde, wird die Schutzzone im Stadtpark nicht weiter verlängert. Damit ist auch die verstärkte Polizeipräsenz Geschichte, die das bisherige Dealer-Unwesen im Zaum gehalten hatte. Die Besucher des Stadtparks müssen sich also wieder an Horden von Drogendealern aus aller Herren Länder gewöhnen.

 

Graz wird damit weiter die Drogen-Hauptstadt der Steiermark bleiben. Von den im Vorjahr angezeigten 4235 Drogendelikten war Graz mit 1871 Anzeigen wieder negativer Spitzenreiter. Von den steiermarkweit 3669 angezeigten Tatverdächtigen waren 22 Prozent Ausländer und darunter 162 Asylwerber.

 

Für Sicherheitsstadtrat und Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio ist das Ende der Schutzzone im Stadtpark nicht zu rechtfertigen. „Es ist zwar erfreulich, dass sich die Drogensituation im Stadtpark laut Landespolizeidirektion gebessert hat, aber gerade deshalb wäre ein Ende der Schutzzone ein falsches Signal. Die Grazer Parks müssen auch in Zukunft drogenfrei bleiben. Ein Anzeigenrückgang darf nicht das einzige Kriterium für die Verhängung einer Schutzzone sein. Hier gehört die gesamte Drogenszene der Stadt mit bewertet“, so der Obmann der FPÖ-Graz Mario Eustacchio.

 

Für FPÖ-Klubobmann Sippel ist die Aufhebung der Schutzzone inakzeptabel. „Gerade jetzt, wo viele Grazer aufgrund der durch die türkis-grüne Bundesregierung verhängten Corona-Zwangsmaßnahmen psychisch in ein tiefes Loch gefallen sind und mit Zukunftsängsten kämpfen, wird das Tor für die Drogendealer im Stadtpark wieder geöffnet. Graz muss drogenfrei werden und da muss es neben den Schutzzonen im Stadtpark, dem Volksgarten und dem Metahofpark auch zu verstärkten Kontrollen in den kleineren Parks der Wohnsiedlungen kommen, wo die Drogendealer in der Zwischenzeit ihren todbringenden Geschäften nachgegangen sind. Auch der Hauptplatz mit dem Billa-Eck muss wieder in den Fokus der Drogenfahnder kommen, damit diese untragbaren Zustände ein Ende haben“, so Sippel abschließend.

 

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